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Wie Sie mit gutem Design Kosten sparen!   Druckversion



Der Internetauftritt ist wichtig für Ihr Unternehmen. Dabei kommt es aber nicht darauf an, im Internet "irgendwie" dabei zu sein. Wesentlich ist, wie man sich hier präsentiert! Eine schlechter Internetauftritt ist nicht nur überflüssig, er kann Ihrem Unternehmen sogar schaden.


Wozu überhaupt Design?

"Egal wie es aussieht - Hauptsache, wir sind drin!" ist der teuerste Irrtum mancher Unternehmen, wenn sie ins Internet gehen. Dabei tun sich mit dem Weg ins Internet zahlreiche Chancen auf. Gutes Design ist zwar teuer, andererseits aber auch lukrativ. Es repräsentiert Ihr Unternehmen nach außen. Sie gehen ja auch nicht mit Shorts und T-Shirt zu einem Kunden: Die Arbeitskleidung eines Unternehmensberaters ist ein Anzug, die eines Handwerkers sein Overall. Genauso ist gutes Design für Ihre Internetpräsenz wie eine moderne Ritterrüstung. Diese Rüstung schützt Sie im Kampf mit Konkurrenten, macht Sie unangreifbar, flößt anderen Respekt und Bewunderung ein.


Immer noch aktuell: die alte Weisheit vom ersten Eindruck

Das äußere Erscheinungsbild, das "Outift" eines Unternehmens, kann durch einen guten Internetauftritt positiv beeinflußt werden. Der besondere Effekt im Internet, den Fachleute für sich zu nutzen wissen: Im Internet sind wir alle gleich. Stellen Sie sich eine Firma mit wenigen Mitarbeitern vor, die in einem kleinen Marktsegment tätig ist. Und deren Konkurrenten, der vielleicht zehnmal mehr Umsatz pro Jahr erwirtschaftet. Können Sie im Internet beide Firmen voneinander unterscheiden? Nicht, wenn die erste Firma ein ebenso professionelles Design wie die zweite hat!


Gutes Design hat seinen Preis - und ist ihn wert

Viele Unternehmer konzentrieren sich auf den Preis, aber nicht auf die Kosten. Ein hoher Preis rechtfertigt sich immer durch die niedrigeren Kosten. Ein Auto mit Macken bekommt man vielleicht für 200 EURO. Was nützt aber der niedrige Preis, wenn man durch unvorhersehbare Reparaturen innerhalb von 5 Jahren mehr bezahlt als für einen ordentlichen Neuwagen? Oder: Ein Verkäufer gibt durchschnittlich 6000 EURO im Jahr für Kleidung, Körperpflege, Mobilität ... aus. Und das alles nur, um ein stimmiges und gepflegtes Bild während eines Verkaufsgespräches zu vermitteln. Das sind die Kosten. Wenn eine 15-seitige Internet-Homepage 2000 EURO kostet, ist das der Preis. Diese Homepage kann unter Umständen 2 bis 3 Jahre genutzt werden. Das macht - bei einer Nutzungsdauer von 2 Jahren - also rund 2,74 EURO pro Tag. Durchschnittlich wird so eine Seite im Internet innerhalb 2 Jahren von (bescheiden kalkuliert) 10.000 potentiellen Kunden besucht. Das macht 10 Cent pro Besucher.

Sind Ihnen Ihre Kunden so viel wert?

Ein wirklich gutes Design spart Ihnen Kosten. Das ist leicht zu erklären: Vielleicht haben Sie eine Seite sehr günstig anfertigen lassen, die Ihnen dann doch nicht gefällt: grafisch minderwertig ist, den Ansprüchen nicht genügt, Ihr Unternehmen nicht optimal repräsentiert. Sie müssen wahrscheinlich nochmals in einen Internetauftritt investieren, die Seite überarbeiten oder komplett neu machen lassen. Also waren die Kosten für die erste Version der Seite in jedem Fall rausgeschmissenes Geld. Noch schlimmer: Ihre Kunden werden auf eine schlechte Seite nicht reagieren. Falls sie ihre Entscheidungen vor allem mit Hilfe des Internets treffen, gehen sie am Ende vielleicht sogar zu einem Konkurrenten, dessen Seite einen besseren Eindruck macht.


Was kostet gutes Design?

Wirklich gutes Design ist leider teuer. Es steckt sehr viel Erfahrung und Wissen hinter dieser Arbeit. Vertrauen Sie sich niemals einem Bekannten an, von dem Sie gehört haben, dass der "so was auch nebenher macht". Überhaupt sollten sie sich vor sogenannten Hobby-Webdesignern in Acht nehmen. Es gibt genügend freiberufliche Webdesigner, die bezahlbar sind und gute Qualität liefern.

Eine preisliche Richtlinie: Bei Freiberuflern sollten Sie nicht weniger als 500 EURO und nicht mehr als 3000 EURO für reine Designvorschläge ausgeben. Es gibt hier auch Ausnahmen. Aber für Unternehmen die weniger als 20 Angestellte haben empfehlen wir das nicht. Ein Stardesigner kann teurer sein. Ein anderer - vielleicht genuso guter - Designer arbeitet vielleicht günstiger, weil er seine Aufträge anders kalkuliert. Sprechen Sie deshalb vorab ausführlich mit dem Designer. Sehen Sie sich seine Referenzen an. Es sollte mindestens eine Firma darunter sein, die jeder kennt. Grundsätzlich gilt: Ungefähr 20 bis 35 Prozent des gesamten Budgets für eine Internetpräsenz sollte für das Design ausgegeben werden. Dies gilt nicht für kleine Visitenkarten über Ihr Unternehmen oder statische Unternehmenspräsentationen, die sie länger benutzen möchten. In diesem Fall sollten Sie für das Design 50 bis 60 Prozent des Gesamtbudgets kalkulieren.

Werbeagenturen nehmen für das Design oft sehr viel mehr. Im Schnitt liegen die Designpreise bei Agenturen in etwa bei 2500 EURO für ein KMU. Es sind inzwischen aber auch bis zu 25000 EURO oder sogar noch mehr nur für Design-Vorschläge üblich - vor allem, wenn der Kunde ein weltweit operierendes Unternehmen ist. Ein "Microsoft" oder "Nike" ist in diesen Dingen zu Recht nicht sparsam. Fordern Sie stets Kostenvoranschläge von mehreren Agenturen an. Und verhandeln Sie: In der Verhandlung können Sie oft noch einiges rausholen. Aber bleiben Sie beim Verhandeln realistisch!

TIPP:
Viele Freiberufler haben bereits für namhafte Agenturen Designs angefertigt. Diese Designer bieten Ihnen dann also quasi dieselbe Leistung für sehr viel weniger Geld, da ein Einzelunternehmer natürlich ganz anders kalkuliert als eine Agentur mit mehreren Mitarbeitern. Sie sollten jedoch nicht den Service einer Agentur von einem einzelnen Freiberufler erwarten. Wenn Sie Glück haben, können Sie auch den Freiberufler mit dem Design und die Agentur mit Service und Programmierung beauftragen. Leider sind solche Designer oft nur den Agenturen bekannt, weil sie sich auf diese spezialisiert haben.

  

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